Wohnanlage im Überblick

Hier nun ein paar Informationen über die beiden Häuser der Wohnanlage.

Baujahr war 1977. Derzeit sind 268 Eigentumswohnungen vorhanden. Sie kennen da eine andere Angabe? Nein, wir bauen hier nicht an. Trotzdem ist die Anzahl der Wohnungen in den letzten Jahren gestiegen, weil Wohnungen im Grundbuch geteilt wurden.
Die Nutzfläche beträgt 24.049 m2. Die Wohnfläche beträgt 20.041 m2. Das Grundstück mit der Bezeichnung 1291/40 hat eine Fläche von 69,05 Ar. Ar steht, Sie wissen das sicherlich, für 100 m2. Also sind es 6.905 m2 Hof- und Gebäudefläche. In Deutschland und der Schweiz ist der Ar bzw. die Are gesetzliche Einheit für die Angabe der Fläche von Grund- und Flurstücken.
Das Grundstück ist relativ eben und hat einen ungleichmäßigen Zuschnitt (Vieleck) mit Freiflächen.

Die Wohnanlage steht in einem allgemeinen Wohngebiet mit Mischnutzung (Kindergarten, Schule, behindertengerechte Kindertagesstätte). In den anschließenden Straßen überwiegen Ein- und Zweifamilienhäuser. Jenseits der Straßenbahnstrecke gibt es Mehrfamilienhäuser, die jedoch bei weitem nicht so hoch sind, wie unsere Wohnanlage.



Wohnungen

Mit einem Grundriß gewinnen Sie vielleicht schneller einen ersten Eindruck, falls Sie sich für eine Wohnung in unser Wohnanlage als Mieter oder Käufer interessieren. Für typische Wohnungen in den beiden Häusern sind deshalb hier solche Zeichnungen vorhanden.

Sie können diese Zeichnungen gern verwenden, beachten Sie jedoch, daß in einer Reihe von Wohnungen Veränderungen durchgeführt wurden, die in diesen Zeichnungen hier nicht berücksichtigt wurden. Ein Gewähr für die Richtigkeit wird ausdrücklich nicht übernommen. Zusätzlich sind Angaben über die Wohnfläche (Größe) der jeweiligen Wohnungen enthalten.

Die Zeichnungen und weitere Angaben gibt es über den Menüpunkt - Wohnungen



Einkaufsmöglichkeiten und Umgebung

Eine Bäckerei-Filiale und ein Lebensmittelgeschäft (Firma Norma) und ein Rossmann sind in unmittelbarer Nähe der Wohnanlage vorhanden. Etwas weiter gibt es Friseure, Apotheken, Optiker und diverse Ärzte.
Weitere Geschäfte wie Metzgereien sind im Ortskern zu finden. Besonders gut schmeckt meiner Frau und mir das Brot vom Bäcker Scheuermann in der Schillerstraße.
Im nahe gelegenen Gewerbegebiet sind Globus, Edeka (der frühere Minimal und Rewe, alles ist im Wandel), Lidl, Metro, Media-Markt, Bauhaus, Hornbach, Teppich Kibek, Decathlon, Blumen-Risse, Kölle Zoo, Fahrrad Kalker und andere zu finden. Für das Auto sind drei Tankstellen und zwei Auto-Waschanlagen nicht weit weg.
Schulen, Kindergärten, ein Hallenbad und Evangelische und Katholische Kirchen sind auch nicht weit von der Wohnanlage entfernt vorhanden.



Tiefgaragenanlage

Parkplätze sind in der Tiefgaragenanlage, bestehend aus zwei Tiefgeschossen und dem Parkdeck, vorhanden. Den Wohnungen ist jeweils ein Parkplatz zugeordnet. Den Wohnungen in den obersten Etagen (Penthouse) sind sogar zwei oder drei Stellplätze zugeordnet. Im Haus 1 wurden einige Wohnungen mit ursprünglich etwa 126 m2 durch spätere Teilungserklärung in zwei Wohnungen zu etwa 80 m2 und etwa 46 m2 geteilt. Der eine Parkplatz wurde dabei gewöhnlich der größeren Wohnung zugeordnet.

Für Motorräder gibt es einige wenige Stellplätze in einem zusätzlich abgeschlossenen Bereich der Tiefgarage. Hier können Bewohner des Hauses bei Verfügbarkeit einen Platz über die Verwaltung mieten.



Wohnungsnummern

Hinsichtlich der Wohnungsnummern haben Fremde - und auch Paketzusteller - oftmals Probleme. Dabei ist es doch so einfach.

Klingelanlage Haus 30 (Ausschnitt)

Nehmen wir zum Beispiel die Wohnung 1191. Diese Wohnung befindet sich in Haus 1 (das ist das Haus mit der Hausnummer 30) - deshalb ist die erste Ziffer eine 1. Sie liegt im 19. Stock und ist dort die erste Wohnung (beim Verlassen des Aufzugs rechts beginnend gegen den Uhrzeigersinn gezählt). Die zweite und dritte Ziffer der Wohnungsnummer steht für die Etage. Statt Wohnung Elf-Einundneunzig sollte man besser Wohnung Eins-Neunzehn-Eins sagen. Das wäre zutreffender, doch wer tut das schon?
Noch ein Beispiel. Die Wohnung 2001 befindet sich in Haus 2 (Hausnummer 32), dort im Erdgeschoß und ist dort die erste Wohnung.

Briefkastenanlage

Bei der großen Anzahl von Wohnungen ist es bei Briefsendungen und Paketen angebracht, die Wohnungsnummer in der Anschrift mit anzugeben. Ansonsten kann es zu Verzögerungen bei der Zustellung kommen. Bei 'privaten' Zustellern ist es schon mehrmals passiert, daß Sendungen mit Vermerken wie 'unbekannt', 'verstorben' oder 'unbekannt verzogen' zum Absender zurück kamen, obwohl der vorgesehene Empfänger hier im Haus sehnsüchtig auf die Zustellung wartete.

Eigentümer werden eine weitere Wohnungsnummer entdecken: auf der Abrechnung der Hausverwaltung erscheint eine andere Nummer von 1 bis 268. Das ist die laufende Nummer aus der Teilungserklärung im Grundbuch. Im Haus ist sie nicht angeschrieben und wird auch sonst nicht weiter verwendet. Diese Nummern beginnen im Erdgeschoß von Haus 1 bis hinauf zu den Penthouse-Wohnungen und gehen mit Haus 2 vom Erdgeschoß bis zu den Penthouse-Wohnungen weiter, gefolgt von Nummern für die durch Teilung hinzugekommenen Wohnungen.



Ausstattung der Wohnanlage

Nachfolgend wird auf die Wohnungen und die Ausstattung der Wohnanlage eingegangen.



Aufzug / Fahrstuhl

In einer Wohnanlage dieser Größenordnung eine Selbstverständlichkeit. In jedem der beiden Gebäude sind je zwei Aufzüge vorhanden. Bei größeren Einkäufen oder Umzügen ist es praktisch, daß außen eine Rampe zur Kellerebene 1K führt. Von dort bringt der Aufzug Sie und den Einkauf bequem zu Ihrer Etage.

Bei Umzügen können Sie vom Hausmeister gegen eine Kaution einen Vorrangschlüssel erhalten. Das spart Ihnen beim Umzug Zeit und Geld - und auch für die anderen Bewohner bleiben die Störungen erträglicher.



Breitbandanschlüsse

Die Nutzung des Internet ist vielen Mitmenschen wichtig. DSL-Zugänge gibt es hier nicht nur über Telefonleitungen der Firma Telekom. Durch eine in jeder Wohnung vorhandene Multimediadose ist der 'schnelle' Anschluß ans Internet auch über die Kabelfernseh-Anlage und die Firma Vodafone (früher: Kabel Deutschland) erhältlich.



Energieausweis

Als Kaufinteressent oder seriöser Mieter sollten Sie inzwischen vor Ihrer Entscheidung einen Blick auf den Energieausweis des Objekts werfen. Für diese Wohnanlage gibt es einen Energieausweis und er zeigt wegen dem vor Jahren nachgerüsteten Vollwärmeschutz sogar recht erfreuliche Werte.

Weitere Angaben gibt es über den Menüpunkt - Energieausweis



Fahrradkeller

In beiden Gebäuden ist ein Raum zum Abstellen von Fahrrädern vorhanden. Der Zugang ist ins Schließsystem einbezogen.



Fenster

Neuere Fenster haben einen weißen Kunststoff-Rahmen, ältere haben oft noch braune Holzrahmen und Isolierglas. Für alle alten Fenster ist der Austausch schon beschlossene Sache und 2017 angelaufen. Die Außenfensterbänke sind aus Aluminium.

Hinweis: Wenn Sie als Bewohner oder Eigentümer der Meinung sind, die Fenster Ihrer Wohnung wären nicht mehr in Ordnung, dann wenden Sie sich zunächst an die Hausverwaltung.



Heizung

Heizung und Warmwasser wird in der Wohnanlage mittels Gas von einer Heizungsanlage erzeugt, die von einer Firma über sogenanntes Contracting betrieben wird.
Die Daten von Heizkostenverteilern, Wasser- und Warmwasserzählern werden per Funk abgelesen.

Weitere Angaben gibt es über den Menüpunkt - Heizung



Kellerräume

Zu den Wohnungen gehört jeweils auch ein Kellerraum in einem der beiden Kellergeschosse 1K oder 2K des jeweiligen Hauses. Beide Ebenen sind mit dem Aufzug erreichbar. Ebene 1K ist auch von außen über eine Rampe erreichbar. Vom Flur der Kellerebene erreicht man seinen Keller durch eine Stahlblechtür, die mit einem Schloß des Schließsystems gesichert wird. Dahinter befinden sich die einzelnen Kellerräume, die mit Lattenholz abgeteilt sind.
Ausnahmen gelten für Wohnungen des Typs 6/7 im Haus 30. Bei grundbuchrechtlicher Teilung wurde der eine vorhandene Keller gewöhnlich der größeren Wohnung zugeordnet, sodaß dort Wohnungen des Typs 7 keinen eigenen Kellerraum haben.



Müll

In großen Wohnanlagen sollte man dem Thema Müll durchaus Aufmerksamkeit schenken. Es geht nämlich um nennenswert viel Geld. Früher wurde der ganze Abfall einfach in die gleiche Tonne geworfen, für die Bequemlichkeit sorgte damals sogar ein Müllschlucker. Heutzutage ist Mülltrennung geboten. Mehr dazu auf einer separaten Seite, erreichbar über den Menüpunkt - Müll.



Putzen

In kleineren Wohnanlagen ist das Putzen von Fluren und dem Treppenhaus oft Sache der Bewohner - und oft ein Zankapfel, wenn einer nicht pünktlichst seinen Pflichten nachkommt. Da wird nicht gefragt, ob der nur in Urlaub, berufstätig, alt und gebrechlich oder einfach nur faul war.
Hier ist das einfacher: die Etagenflure, das Treppenhaus, die Kellergänge, die Waschküchen und die Fahrradkeller und auch der Müllplatz werden von Reinigungskräften und dem Hausmeister sauber gemacht.
Ihr Beitrag als Bewohner: vermeiden Sie unnötige Verschmutzungen, dann kommt die Gemeinschaft mit den in Ihren Nebenkosten oder Ihrem Hausgeld enthaltenen Beträgen aus. Falls bei einem Umzug oder Renovierungarbeiten in der Wohnung doch viel Schmutz auf Gemeinschaftsflächen zurückbleibt oder Ihrem kleinen Liebling im Aufzug ein Mißgeschick passiert - gleich selber weg machen, denn sonst wird es nur noch teuerer für den Verursacher.



Schließsystem

In der Wohnanlage wird eine moderne elektronische Schließanlage verwendet. Hauseingangstüren und die Tiefgarage werden nicht mit herkömmlichen Schlüsseln, sondern mit sogenannten Transpondern bedient.

Weitere Angaben gibt es über den Menüpunkt - Schließsystem



Spielplatz

Auf unserem Gelände gibt es einen Kinderspielplatz.



Videoüberwachung

Die Wohnanlage wird per Videoaufzeichnung überwacht. Im Jahr 2008 wurden die zuvor verwendeten Geräte durch eine leistungsfähigere Ausstattung ersetzt. Mit Hilfe der Anlage konnten - wie beim ursprünglichen Beschluß der Eigentümer erwartet - Verursacher von Verschmutzungen und Beschädigungen erkannt werden. Auch ein Einbrecher konnte auf Grund der Bilder identifiziert werden.



Videokameras Eingangsbereich

Wie von den Eigentümern beschlossen, wird das Bild der Videokameras aus dem Eingangsbereich der beiden Häuser jeweils ins Fernsehkabel eingespeist. Wenn unten jemand bei Ihnen klingelt, könnten Sie auf dem Fernsehbild nachschauen, wer es denn ist - falls der Fernseher schon an ist und der andere nicht schon wieder ungeduldig davon gelaufen ist.



Vollwärmeschutz

In den Jahren 1997 und 1998 standen beim Bauvorhaben Vollwärmeschutzfassadensanierung Gerüste am Haus.
Die Ausführung der energetischen Fassadensanierung erfolgte durch die Firma Bilfinger+Berger und wurde vom Architektenbüro Matzig betreut. Seither ist der Energieverbrauch deutlich - um mehr als 20% - gesunken. Erfreulich. Leider sind die Preise für Energie seither auch für uns gestiegen. Unerfreulich.



Waschküche

Leistungsfähige Waschmaschinen und Trockner stehen den Bewohnern in beiden Häusern zur Verfügung. Das hat sich auch für mich schon als nützlich erwiesen, obwohl ich eine eigene Waschmaschine habe. Die erforderlichen Waschmarken verkauft der Hausmeister in den Sprechstunden.



Wasserversorgung

Die TWL (Technische Werke Ludwigshafen AG) betreiben in Ludwigshafen zwei Wasserwerke. Haushalte im Stadtteil Oggersheim werden von dem zwischen Maudach und Oggersheim gelegenen Wasserwerk mit Trinkwasser versorgt. Das Wasserwerk bezieht sein Wasser aus Tiefbrunnen im Landschaftsschutzgebiet Maudacher Bruch.

Die Wasserhärte ist mit Härtebereich mitttel (8,4 - 14 °dH) angegeben. Dieses Angabe ist für die richtige Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln bedeutend.

(Quelle: Kurier, Das Kundenmagazin der TWL, Heft 2011)



Geschichte der Wohnanlage

Am 6. April 1977 wurde vor dem Notar Dolf Weber mit Amtssitz Frankfurt am Main vom Eigentümer, der Hessischen Landesbank Frankfurt am Main, die Teilungserklärung unserer Wohnanlage "verhandelt". Darin wird im § 1 angegeben, daß auf dem Grundstück zwei Mehrfamilienhäuser noch 'im Bau' wären. Im Übrigen finden sich auch andere Angaben für das Baujahr. Erster Verwalter war die Firma OfB Bauvermittlungs- und Gewerbebau GmbH (auch in Frankfurt am Main).

Im Haus 1 (Hausnummer 30) waren danach 123 Wohnungen vom Erdgeschoß bis zum 20. Obergeschoß und in Haus 2 (Hausnummer 32) 129 Wohnungen vom Erdgeschoß bis zum 18. Obergeschoß vorhanden. Die Mehrzahl der Wohnungen sind Zwei- und Dreizimmerwohnungen zu etwa 66 m2 oder etwa 79 m2. Im Haus 1 gibt es auch Viereinhalbzimmerwohnungen mit etwa 126 m2 und in der jeweils obersten Etage Penthouse-Wohnungen mit anderem Zuschnitt.

Die beiden Gebäude der Wohnanlage gehören zu den höheren Bauwerken in Ludwigshafen. Nach der Definition in der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz sind Hochhäuser ... Gebäude, bei denen der Fußboden eines Aufenthaltsraums mehr als 22 Meter über der Geländeoberfläche liegt. Das schafft unsere Anlage locker. Als Turm I mit 20 Stockwerken und Turm II mit 18 Stockwerken zuzüglich der Penthouse-Etage werden sie auch in den Listen hoher Bauwerke der Welt aufgeführt. Von weiter oben hat man in der Tat eine wundervolle Aussicht über Ludwigshafen und Mannheim bis Heidelberg (und sein berühmtes Schloß) oder auch bis an die Höhen der Haardt (Pfälzerwald).

Blick Richtung Ruchheim und Pfälzerwald

Aber: das Yorck-Hochhaus und das Mosch-Hochhaus (die Otto-Stabel-Straße 2-4) in der Innenstadt und die vier Hochhäuser an der Froschlache haben mehr Etagen.
Das Friedrich-Engelhorn-Hochhaus (das BASF-Hochhaus) war mit über 102 Metern Höhe das höchste Hochhaus der Stadt. Bis 1962 war es sogar das höchste Gebäude Deutschlands. Nun ist es abgerissen.
Der Konstruktionstyp wird als high-rise building / Hochhaus und der Baustil als brutalism / Brutalismus angegeben (siehe: www.emporis.com).
Der Begriff für den Architekturstil wurde um 1950 geprägt. Er leitet sich von béton brut, wörtlich roher Beton, dem französischen Ausdruck für Sichtbeton ab. Gemeint ist das unkaschierte Betonmaterial mit seinen Unebenheiten und den Abdrücken der Schalung. Doch das ist nach dem Aufbringen des Vollwärmeschutzes nicht mehr so zu sehen.



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