Heizkostenverteilung

Die verbrauchsabhängige Heizkostenverteilung ist in großen Wohnanlagen nicht unproblematisch. Inzwischen ist dies in unser Wohnanlage modern gelöst. Statt der andernorts noch - und früher auch bei uns - verwendeten Verdunster kommt ein Funkablesesystem zum Einsatz. Das ist inzwischen sogar das zweite System, denn der bisherige Dienstleister, die Firma Ista, wurde im Laufe des Jahres 2014 vorzeitig durch die Firma SannCompact ersetzt. Die bisherigen Heizkostenverteiler und Wasserzähler wurden ersetzt, zusätzlich wurden nun auch die Bäder mit Heizkostenverteilern ausgestattet.

Alle Daten von Heizkostenverteilern, Wärme- und Wasserzählern werden per Funk übertragen und ausschließlich an öffentlich zugänglichen Orten eines Hauses abgelesen. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Ableser müssen keine Wohnungen betreten. Mieter und selbst nutzende Eigentümer werden nicht gestört und müssen keine lästigen Ablesetermine einhalten. Und für den Hausverwalter sind aktuelle Verbrauchswerte auch beim Nutzerwechsel ohne viel Aufwand machbar. Natürlich müssen Wasseruhren wegen gesetzlicher Fristen getauscht werden und nach Jahren werden auch die Batterien in den Heizkostenverteilern leer, doch das sind Arbeiten in der Wohnung mit mehrjährigem Abstand.

Als Elektronischer Funk-Heizkostenverteiler kommt nun das Gerät Sontex 556 zum Einsatz, bei den Funkmodulen für Wasserzähler ist es der Typ Supercom 581. Prospekte und auch Manuals (Montage, Funkübertragung, Heizkörperbewertung, Technische Daten) finden Interessierte leicht im Internet.

Hier vorübergehend noch die Beschreibung des früheren Systems (Ista):

Zum Einsatz kam das Funksystem symphonic® sensor net der Firma Ista. Der doprimo® 3 radio net Heizkostenverteiler errechnet elektronisch die Differenz zwischen der Heizkörperoberflächentemperatur und der Raumluft. Diese Differenz wird Übertemperatur genannt und ist der Maßstab für den Wärmeverbrauch. Die Heizkostenverteiler zeigen die Verbrauchseinheiten gut ablesbar an. Die verwendeten 3,0-V-Lithiumbatterien sind für 10 Jahre Betriebsdauer + 1 Jahr Lagerzeit + 1 Jahr Reserve ausgelegt. Sagt der Prospekt.

Ergänzt wird das System um die modularen Kalt- und Warmwasserzähler istameter® radio net 3 und domaqua® radio net 3. Alle Mess- und Verteilgeräte speichern die Verbrauchsdaten der letzten 14 Monate und der letzten beiden Stichtage ab. Eine genaue Verbrauchsabgrenzung bei Mieterwechseln ist somit unproblematisch durchführbar. Und auch das wird laut Prospekt aufgezeichnet: Fehlerstatus mit Fehlerdatum, Registrierung des Zeitpunktes bei Störungen/Manipulation an Fühlern und Kabeln.



Auch in anderer Hinsicht ist unsere Wohnanlage "im grünen Bereich": beim Energieausweis. Das überrascht kaum, denn die Fassade wurde vor Jahren mit Vollwärmeschutz saniert.



Wieder mal so eine Anmerkung von mir am Rande: bei der Auswertung der Logfiles (Protokolle) des Webservers hinsichtlich etwaiger Störungen oder Probleme im Betrieb dieser Seiten ist mir aufgefallen, daß erstaunlich oft im Zusammenhang mit den Heizkostenverteilern über Suchmaschinen (z.B. google) nach Möglichkeiten und Anleitungen für Manipulation, Lug und Trug gesucht wird. Böse Welt.



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